Beinbeuger

Gesundheitliche und körperliche Auswirkungen:

Die beim Beinbeuger trainierte, ischiocrurale Muskulatur dient zur Beugung des Unterschenkels und zur Stabilisierung des Kniegelenks bei alltäglichen Bewegungen. Eine gut trainierte Beinbeugemuskulatur schützt das Knie vor Verletzungen und beugt maßgeblich Überlastungsschäden des Knies vor. Zusätzlich trägt eine Kräftigung dieser Muskulatur zur Hüftstreckung und somit zu einer gesunden Körperhaltung bei.

Verletzungen der hinteren Oberschenkel zählen zu den häufigsten Sportverletzungen. Das Training am Beinbeuger hilft, das Verletzungsrisiko in der Oberschenkelrückseite zu verringern. Auch nach einer Verletzung kann das Training sinnvoll sein, um die Regeneration zu fördern.

Mit der Beinbeugung an der Maschine kann die Beinrückseite zum einen gezielter angesprochen werden als mit Alternativübungen wie z.B. dem rumänischen Kreuzheben. Zum Anderen ist der Schwierigkeitsgrad der Ausführung viel niedriger als bei Grundübungen mit freien Gewichten.

Grundposition: Das Gesäß ganz zurück an die Lehne schieben. Stabilisierung durch Bauchspannung und leichten Zug an den seitlichen Handgriffen.

Sitz: Die Sitzlehne so verschieben, dass sich die Mitte des Kniegelenks auf einer Linie mit der Drehachse des Geräts befindet.

Untere Rolle: Zwischen Achillessehne und Wade platzieren.

Obere Rolle: Kniepolster manuell auf den Oberschenkeln fixieren.

Startpunkt: Die Knie sollten leicht gebeugt sein.

Endpunkt: Knie so weit wie möglich gebeugt.

Übungsausführung: Die Beine gegen den Widerstand beugen und strecken. Die Beine werden dabei parallel gehalten und die Fußspitzen angezogen.